Vorher-Nachher: Sparsamkeit

Gedacht war die Färbung sicher zur
besseren Strukturierung der vier Teilaspekte, vermutlich nachdem
der Autor festgestellt hat, dass die Folie ohne die Farben ziemlich
unübersichtlich war, das hätte nämlich so ausgesehen:

Leider hat er damit nicht die Ursachen,
sondern lediglich die Symptome bekämpft. Anstatt durch (im Grunde
genommen) bedeutungslose Farben, die eher willkürlich und
quietschbunt daherkommen (und auch im übrigen Vortrag nicht weiter
verwendet wurden), hätte er mit ein paar grundlegenden Designregeln
viel mehr erreicht. Aber zunächst machen wir uns einmal auf die
Suche nach den Ursachen der Unübersichtlichkeit:
1. Großbuchstaben sind nicht gut lesbar
Vermutlich um die Wichtigkeit jeder einzelnen Empfehlung zu betonen, wurde der komplette Text in Großbuchstaben gesetzt. Problematisch ist dabei vieles: Erstens verliert jede Auszeichnung ihre Bedeutung, wenn alles ausgezeichnet ist. Wenn alles wichtig ist, wird letztlich alles unwichtig. Zweitens sind Texte in Großbuchstaben schwer lesbar, weil ihnen eine visuelle Struktur fehlt. Das erkennt man z.B. hier:
Da alle Großbuchstaben gleich hoch
sind, nimmt sie das Auge aus der Ferne als einen großen Block wahr.
Normale Text wechseln dagegen Groß- mit Kleinbuchstaben ab, die
wiederum Ober und Unterlängen haben. Dadurch erhalten Wörter eine
Struktur, die z.B. auch beim Überfliegen eines Textes hilft, die
Bedeutung der Worte zu erfassen, ohne genau zu lesen.
2. Es fehlt Kontrast
Kontrast hilft dabei, wichtige von weniger wichtigen Informationen zu trennen. Auf dieser Folie besteht der einzige Kontrast jedoch in der Verwendung von Aufzählungspunkten, durch die Überschriften von Inhalten getrennt werden. Wenn jedoch alles mehr oder minder gleich aussieht, hat das Auge keine Stützpunkte, an denen es sich orientieren kann, um die Struktur und Hierarchie der Inhalte zu erkennen. Es bleibt letztlich nichts anderes übrig, als die Folie von oben nach unten zu lesen. (So ziemlich das Schlimmste, was einem Vortragenden passieren kann, denn in der Zeit hört sein Publikum ihm nicht zu.)Mit zwei leichten Modifikationen hätte man hier also erheblich mehr erreicht als durch die Farbflächen, z.B. so:

Die Strukturierung der Inhalte erfolgt
hier letztlich durch das Designprinzip der Nähe, indem
zusammengehörige Dinge auch räumlich nah beieinander stehen. Die
Hierarchie der Inhalte wird durch das Designprinzip des Kontrastes
erreicht, indem die vier Überschriften deutlich hervorstechen. Wer
lieber dem Vortragenden zuhört als zeilenweise Text zu lesen,
behält hierdurch gleichtzeitig eine gute Orientierung. Letztlich
stellt das Prinzip der Wiederholung sicher, das gleiches auch
gleich aussieht. Sämtliche Überschriften sind in der gleichen
Schrift und der gleichen Farbe gehalten, so dass man auch keine
Bedeutung in unterschiedlichen Farben suchen muss, wo keine
ist.
Verwenden würde ich die Folie so übrigens trotzdem nicht,
allenfalls als Handout, denn während des Vortrags kann man sich all
das ohnehin nicht merken. Im Zweifel wird man durch das Lesen der
Texte eher davon abgehalten, den (wichtigeren) Worten des
Vortragenden zuzuhören.
Möglichkeiten, das besser zu machen, gibt es aber nahezu beliebig.
Ich glaube sogar, dass man hier eine Folie gar nicht unbedingt
gebraucht hätte. Viele der Informationen sind völlig naheliegend.
Spannender und einprägsamer könnte es daher sein, anstatt eines
Monologes den Dialog mit dem Publikum zu suchen, z.B. über typische
Vorurteile zu diskutieren oder weitere Möglichkeiten des Einsparens
zu besprechen, die vielleicht gar nicht auf der eigenen Liste
standen. Sicher, dafür sollte man dann schon ziemlich gut
vorbereitet sein. Aber ist das ein Argument?
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Warum sind Sie eigentlich selbst von Ihrer Idee begeistert?
Immerhin beschäftigen Sie sich intensiv mit Ihrem Vortragsthema. Das würden Sie nicht tun, wenn Ihnen das keinen Spaß bereiten würden und wenn Sie keinen Sinn darin sehen würden.
Hatten Sie vielleicht ein Schlüsselerlebnis?
Vielleicht der Moment, an dem Sie erkannt haben, dass alle anderen Lösungen aus einen einfachen Grund nicht funktionieren. Oder ein Erlebnis im Bus, das Ihnen einen ganz neuen Anwendungsfall für Ihr Produkt gezeigt hat. Oder ein Zitat, das Ihnen die Augen geöffnet hat.
Warum scheuen Sie sich dann, auch Ihrem Publikum davon zu berichten?
Ich weiß, Ihre Präsentation soll seriös wirken und Ihr Publikum verlangt handfeste Argumente. Und in der Tat sind Fakten wichtig, um Ihre Glaubwürdigkeit zu stützen. Aber merken kann sich diese Fakten ohnehin keiner. Sehr gut merken kann man sich aber überzeugende Geschichten, denn sie erleichtern es Ihren Zuhörern, Ihre Ideen zu verbildlichen und sie in Ihre Gedankenwelt einzuordnen.
Warum bringen Sie also die Fakten nicht durch Geschichten in einen Kontext, der für Ihre Zuhörer relevant ist?
Nicht dass Sie mich falsch verstehen: Ihre handfesten Argumente sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer Präsentation, aber verstehen Ihre Zuhörer wirklich bei allen Ihren Argumenten unmittelbar, welche Bedeutung sie für Ihr Problem haben. Vielleicht hilft dabei aber das ein oder andere Bild, die ein oder andere Geschichte oder ein Beispiel aus der Praxis. Wenn Sie jetzt einwenden, dass Sie doch schon Beispiele nennen, frage ich zum Abschluss:
Nehmen Sie sich denn auch die Zeit, Ihre Beispiele zu erläutern?
Machen Sie eine Geschichte daraus. Sagen Sie nicht "Zum Beispiel A, B, C", sondern nehmen Sie sich eines dieser Beispiel heraus und erläutern es ausführlicher, zeigen wie Ihre Argumente sich dort auswirken; welche überraschenden Ergebnisse sich vielleicht gerade in diesem Beispiel zeigen. Das kann man sich merken, die einfache Aneinanderreihung vieler nur aufgezählter Beispiele dagegen nicht.
Und wie kommen Sie nun von Ihrer bestehenden Präsentation dahin? Im Grunde reichen diese drei Schritten:
- Sammeln Sie Beispiele, Geschichten oder Bilder, die Ihre Argumente veranschaulichen.
- Wählen Sie die besten aus, das sind vielleicht am Ende zwei oder drei.
- Nehmen Sie sich in Ihrer Präsentation die Zeit, diese Beispiele auch zu erläutern (natürlich spannend mit den Empfehlungen der letzten Woche).
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Welches Problem Ihrer Zuhörer lösen Sie eigentlich?
Ihre Kernbotschaft haben Sie ja bereits auf den Punkt gebracht. Aber Ihre Zuhörer interessiert das nur, wenn sie auch erkennen, welchen Bezug die Informationen aus der Präsentation zu ihren eigenen Interessen haben. Dabei geht es nicht notwendigerweise um materielle Vorteile ("Mit dieser Idee sparen wir im Jahr 100.000€"), sondern z.B. auch um völlig immaterielle Dinge (Ihre Zuhörer wollen vielleicht einfach etwas über Ihr Thema lernen). Irgendwie müssen Sie das Ihren Zuhörern veranschaulichen, also:
Womit wecken Sie das Interesse Ihrer Zuhörer?
Je eher Ihre Zuhörer erkennen, dass Ihre Präsentation relevant für sie selbst ist, desto eher werden Sie am Ball bleiben. "Prima", werden Sie jetzt vielleicht sagen, "deswegen habe ich ja am Anfang eine Gliederungsfolie." Aber mal ehrlich:
Wann haben Sie zum letzten Mal einer Gliederungssfolie entgegengefiebert?
Gliederungsfolien sind so ziemlich das Gegenteil eines spannenden Präsentationseinstiegs und in den seltensten Fällen wirklich informativ. Viel hilfreicher ist es, Ihren Zuhörern am Anfang einen Aufhänger zu geben, der ihr Interesse weckt: eine aktuelle Frage, eine verblüffende Anekdote, eine herausfordernde These, in jedem Fall aber irgendetwas, was ein Fragezeichen in den Köpfen Ihrer Zuhörer hinterlässt.
Der Psychologe Robert Cialdini hat einmal gesagt: "Der Aha!-Effekt ist viel größer, wenn ihm ein Huh?-Effekt vorausgeht." Mit anderen Worten ist die Bereitschaft, sich Informationen zu merken größer, wenn die Zuhörer vorher selbst das Verlangen nach diesen Informationen entwickelt haben. Netter Nebeneffekt: Haben die Zuhörer erst einmal das Verlangen nach einer Antwort entwickelt, fiebern sie dieser auch eher entgegen. Sie hören also gebannter zu, die Spannung steigt. Versuchen wir es also noch einmal:
Welche Frage brennt Ihren Zuhörern am stärksten unter den Nägeln?
Wenn Sie diese Frage gleich zu Beginn ins Spiel bringen, können Sie in der Präsentation auf deren Beantwortung hinarbeiten. Das heißt übrigens nicht unbedingt, dass Sie die Antwort bis zum Schluss schuldig bleiben müssen. Gerade bei einer überraschenden Antwort mag die Erklärung der Antwort und deren Herleitung genauso spannend sein, wie die eigentliche Antwort. Entscheidend ist, dass Sie vor jeder Teil-Antwort und jedem Zwischenschritt wieder das Verlangen danach in Ihren Zuhörern wecken:
Wecken Sie in Ihren Zuhörern das Verlangen nach Informationen?
Eine naheliegende Möglichkeit, das zu tun, besteht in der Konflikt-Auflösungs-Schleife. Dabei folgt auf die Auflösung einer Frage die nächste Gegenfrage, die wiederum das Verlangen nach der nächsten Auflösung auslöst usw., etwa so: "Wir haben das Problem A. Mit unserem neuen Verfahren können wir … Aber erzeugt das nicht Problem B? Nein, denn … Und wie funktioniert das? Wir haben…" usw.
Sie erhalten so automatisch sinnvolle Übergänge. Anstatt Fakten einfach aneinander zu reihen, machen Sie einfach eine Story draus
Und wie kommen Sie nun von Ihrer bestehenden Präsentation dahin? Im Grunde reichen diese drei Schritten:
- Löschen Sie Ihre Gliederungsfolie.
- Beginnen Sie Ihre Präsentation mit der Frage, die Ihren Zuhörern am stärksten unter den Nägeln brennt.
- Reihen Sie nicht Fakten an Fakten, sondern strukturieren Sie Ihre Argumente in einer Konflikt-Auflösungs-Schleife.
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Wie Patrick Peschlow den in der skeptischen Wissenschaftswelt mutigen Schritt zu klareren Präsentationen getan hat und welche Reaktionen er dabei erfahren hat, schildert er in seinem Artikel.
Weniger Ist Mehr
von Patrick PeschlowWir schreiben November 2000, mein drittes Semester an der Uni Bonn. Eine Woche noch bis zu meinem Vortrag beim Proseminar "Internetprotokolle". Meine erste Präsentation mit Powerpoint. Doch bislang lächelt mich nur eine leere Folie an. Ein Einstieg muss her, und zwar bald.
Ich wähle schließlich einen Ansatz, den Sie vielleicht kennen: Orientiere Dich an dem, was Du kennst und was Dir gefällt. Denn bereits in meinem ersten Semester hatte ich in einer Vorlesung ein Foliendesign kennengelernt, das mir gut gefiel; mit bunten Elementen, einer übersichtlichen Anordnung und einer detaillierten Darstellung der Inhalte. Tatsächlich gefielen mir die Vorlesungsfolien sogar so gut, dass ich oft auf den Besuch der Vorlesung verzichtet und stattdessen lieber zu Hause die Folien studiert habe. Keine Frage: Die Folien meiner ersten Powerpoint-Präsentation sollten sich an diesen tollen Vorlesungsfolien orientieren.
Der Vortrag lief gut und ich war zufrieden – so zufrieden sogar, dass ich bei meinem nächsten Vortrag dasselbe Design erneut verwendete. Beim übernächsten Vortrag auch. Und dann erneut, und so weiter. Ob Seminar-, Praktikums-, Diplomarbeits- oder Promotionsvortrag, ob Projekt- oder Konferenzpräsentation, meine Vortragsvorbereitung war stets die gleiche: Die Folien vom letzten Vortrag nehmen, sie von den alten Inhalten befreien und mit neuen Inhalten füllen. Trotz der Vielzahl an Präsentationsgelegenheiten hielt ich also genau genommen jedes Mal den gleichen Vortrag, nur eben mit anderen Inhalten. Ob das Design der Vorlesungsfolien für meine Vorträge überhaupt geeignet war, darüber hatte ich mir nie Gedanken gemacht. Aber sehen Sie selbst. Hier ist eine kleine aber repräsentative Auswahl von Folien aus meinen Präsentationen der Jahre 2000 bis 2007:
Als Leser dieses Blogs werden Sie
vermutlich direkt bemerken: Auf den Folien ist zu viel Text! Und zu
viel Text auf Folien bringt eine Reihe von Nachteilen mit sich. Vor
allem zwei dieser Nachteile habe ich während meinen Präsentationen
regelmäßig erfahren.
- Ich habe mich gewissermaßen zum "Sklaven" meiner Folien gemacht, d.h. ich fühlte mich genötigt, alle auf den Folien erwähnten Punkte auch tatsächlich zu erläutern. Einfach zur nächsten Folie zu wechseln würde ja bedeuten, dass ich etwas ausgelassen hätte. Und wer möchte schon etwas Wichtiges in seinem Vortrag auslassen? Da es auf der Folie steht, muss es ja wichtig sein. Oder?
- Ich habe ein ums andere Mal erlebt, dass die Zuhörer versuchen, gleichzeitig den Text auf meinen Folien zu lesen und mir zuzuhören. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich gut, dass man dabei aber in der Regel leider weder das eine noch das andere schafft.
Erst Anfang 2008 habe ich – in erster Linie dank diesem Blog, den Michael gerade gestartet hatte – zum ersten Mal bewusst über den Sinn und Zweck von Präsentationen nachgedacht. Schnell setzte sich eine wichtige Erkenntnis durch: Bei einer Präsentation besteht mein oberstes Ziel darin, den Zuhörern meine Botschaft erfolgreich zu vermitteln. Mein Vortrag soll es den Zuhörern so leicht wie möglich machen, diese Botschaft zu verstehen. Die Folien sind dabei nur ein Hilfsmittel, um den Vortrag zu unterstützen.
Diese Erkenntnis war für mich der Auslöser, mein Foliendesign zu ändern. Und zwar so, dass die Folien mich bei meinem Vortrag nicht mehr einschränken, geschweige denn mit mir um die Aufmerksamkeit meines Publikums konkurrieren würden. Ich entschied mich für eine Verschlankung meiner Folien anhand des Mottos "Weniger ist mehr". Es sollte nur noch auf Folie kommen, was ich für meinen Vortrag auch tatsächlich benötige. Der Vortrag selbst sollte wieder im Mittelpunkt stehen. Sehen Sie hier eine Auswahl von Folien aus Präsentationen, die ich seit 2008 gehalten habe:
Bei einer Konferenzpräsentation im
April 2008 ergab sich für mich die erste Gelegenheit zum
Praxistest. Zusätzlich zu den schlankeren Folien wendete ich noch
eine kleine Technik an, mit der ich mein Publikum vom ersten Moment
an auf mein Thema fixieren wollte. Ich brachte einfach die
Kernbotschaft meines Vortrags direkt auf die erste Folie:

Begonnen habe ich meine Präsentation
mit den Worten: "Wenn Sie auch nur eine Sache aus meinem Vortrag
mitnehmen, dann soll es diese hier sein." Danach habe ich die
Botschaft auf der Folie kurz erläutert. Erst anschließend begann
ich meinen eigentlichen Vortrag über die konkreten Inhalte des
Konferenzpapers. Auf der letzten Folie habe ich dann die
Kernbotschaft erneut gezeigt.
Im Anschluss an die Präsentation erhielt ich unerwartetes Feedback.
Einer der Zuhörer kam zu mir und lobte mich für die Klarheit der
Darstellung, ein anderer wiederum bezeichnete meine erste Folie als
"extrem effektiv". Später erklärte mir ein weiterer Zuhörer sogar,
dies sei eine der besten Präsentationen gewesen, die er in den
letzten Jahren auf einer Konferenz gesehen hätte. Allein diese drei
Reaktionen zeigten mir schon: Die Änderungen hatten sich gelohnt.
Und dabei waren sie so einfach gewesen.
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Was genau sollen Ihre Zuhörer eigentlich nach Ihrer Präsentation besser verstanden haben?


Wenn Sie das auf den Punkt bringen können, dann hat Ihre Präsentation damit im Grunde genau eine Aufgabe: Ihre Zuhörer von dieser Kernbotschaft zu überzeugen. Alles was Sie in Ihrer Präsentation sagen, dient im Idealfall dazu, Ihren Zuhörern den Zugang zu dieser Kernbotschaft zu erleichtern. Daraus ergibt sich unmittelbar die nächste Frage:
Welche Informationen benötigen Ihre Zuhörer, um die Kernbotschaft zu verstehen?

Welche Informationen benötigen Ihre Zuhörer wirklich, um die Kernbotschaft zu verstehen?
Was sind die (bis zu) drei wichtigsten Argumente, die zu Ihrer Kernaussage führen?
Selbst wenn Sie sich radikal beschränken, werden Sie immer noch eine Menge Wichtiges zu sagen und das sollten Sie strukturieren. Sicher nicht die einzige Möglichkeit, aber eine sehr übersichtliche und verständliche ist es, Ihre Inhalte in bis zu drei größeren Argumenten zusammen zu fassen. Damit können Sie eine einfache und nachvollziehbare Argumentationskette aufbauen, haben aber gleichzeitig genügend Spielraum für Spannungsbögen (um die es in der nächsten Woche geht).
Und wie kommen Sie nun von Ihrer bestehenden Präsentation dahin? Im Grunde reichen diese drei Schritten:
- Löschen Sie alle Folien, die Ihre Zuhörer nicht unbedingt brauchen.
- Löschen Sie nun alle Folieninhalte, die Ihre Zuhörer nicht unbedingt brauchen.
- Gruppieren Sie die restlichen Informationen zu drei wesentlichen Argumenten.
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Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte: Präsentationen mit Fotomotiven gestalten
von Matthias SchwenkEs hat ziemlich lange gedauert, bis ich mich traute, den Stil meiner Präsentationen grundlegend umzustellen. Obwohl ich SlideShare schon seit 2007 kenne und dort (bzw. in Blogs eingebettet) immer wieder sehr gut gemachte Präsentationen bewunderte; für mich selbst schien mir immer der Aufwand zu groß.
Das änderte sich erst 2009, als ich wieder mal am Thema "Wikis" saß und mir überlegte, wie ich deren Nutzen einem Publikum aus wenig internet- und computeraffinen Menschen vermitteln könnte. Da kam mir die Idee der bildlichen Analogie: Ein Wiki kann man im Grunde mit einem klassischen Aktenordner vergleichen. Wenn ich dafür gute Fotos finden könnte, ließe sich daraus eine Präsentation im neuen Stil machen.
Auf Flickr fand ich schnell eine Fülle sehr guter Bildmotive, die mit einer Creative Commons Lizenz zur freien Verwendung (Weitergabe unter gleichen Bedingungen) versehen waren. Die Basis für meine erste, wirklich überzeugende Präsentation war gelegt.

Ein paar Empfehlungen will ich an dieser Stelle geben:
- Bei der Auswahl der Bildmotive ist darauf zu achten, dass ein Foto nicht zu viel Kontrast (hell-dunkel) enthält und dass es eine möglichst ruhige Flächenpartie aufweist, vor die man dann den Text stellen kann.
- Idealerweise bilden Bildmotiv und Text eine Einheit, in der beide Partien etwas erzählen. Der Text stützt das Bildmotiv und umgekehrt.
- Zur Visualiserung einer Botschaft passen sehr gut auch Bildmetaphern. Wo ein erklärender Text unumgänglich und schwer zu visualisieren ist, eignen sich abstrakte Bildmotive, die nur mit einer Farbstimmung eine Botschaft dezent stützen.
- Der Unterhaltungswert (und damit die Akzeptanz des eigentlichen Themas) steigt, wenn eine Präsentation bewusst auch ein paar emotionale Bildmotive enthält (Kinder, Natur, …).
Zudem ist der Erfolg der beste Lohn der Mühe: So wurde meine Wiki-Präsentation auf SlideShare inzwischen über 2800 mal abgerufen. Was will man mehr?
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Einige seiner Erfahrungen, die mit einem Satz Buntstifte begannen, schildert er im folgenden Beitrag.
Powerpoint am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit
von Ralf Klüber
Folien zu dieser Zeit waren dominiert von Text. Als Auflockerung dienten ClipArts und die Darreichungsform von Textinhalten variierte maximal durch die Farbe und Form der Spiegelstriche vor den so genannten Bulletpoints. Doch Bulletpoints können töten. Angela R. Garber nannte das in ihrem im Jahre 2001 erschienen Artikel Death by Powerpoint. Der Artikel erschien zwar am 1. April, war aber durchaus ernst gemeint. Zu viele Informationen und Folien die vom Vortrag eher ablenken als ihn unterstützen.
Mittlerweile sind wir in der Neuzeit angekommen. Die Ritter sind ausgestorben und in der Neuzeit gibt es iStockphoto.de, slide:ology, PresentationZEN und überzeugend-präsentieren.de. Doch damals, was stand damals zur Verfügung?

Meine Aufgabe war es, für eine Software eine Schulung neu aufzubereiten. Insgesamt Stoff für vier Tage. Ich wollte sicherstellen, dass die Kursteilnehmer den zweiten Tag erlebten. Also was tun gegen „Death by Powerpoint“?
Keine ClipArts!
Ich erstellte mir mit den Buntstiften auf einem weißen Blatt Papier ein paar Icons - ein Auto, eine Basisstation, ein Handy - und scannte sie ein. Nachdem die Angst vor dem weißen Blatt verflogen war, gingen weitere Zeichnungen recht locker von der Hand.![]()
Die Zeichnungen verfehlten ihren Zweck
nicht. Handgemalt lockerten sie die Vorträge auf und stachen
zwischen den ClipArts der anderen Referenten deutlich hervor.
Handgemalte Symbole waren damals mein Weg aus der Misere.


Wenn ich mir mit dem Wissen von Garr
Raynolds und Nancy Duarte die hier gezeigten zehn Jahre alten
Slides betrachte, dann erscheinen sie mir wie aus einer anderen
Zeit. Aus dem Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit der Powerpoint
Zeitrechnung. Trotzdem finden sich Teile der Konzepte wieder.
Urteilen Sie selbst.
Powerpoint in der Neuzeit
Seit damals haben mich die Klassiker von slide:ology und presentationzen stark beeinflusst. Mittlerweile bin auch ich in der Neuzeit von Powerpoint angekommen. Als technischer Berater in der Telekommunikation gehört es zu meinen Aufgaben, komplexe Sachverhalte ansprechend auf den Punkt zu bringen.Drei Punkte, die mir persönlich bei Folien wichtig sind, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.
1. Action Title: Sprechen Sie in ganzen Sätzen
Ich empfehle, auf jeder Slide anstatt dem üblichen kurzen Folientitel einen kompletten Satz zu schreiben. Er soll den Inhalt der Folie komplett beschreiben und er besteht aus maximal zwei Zeilen. Das zwingt zu einer Kernaussage pro Folie. Wenn es nicht möglich ist, den kompletten Inhalt in zwei Zeilen zu beschreiben, dann ist das ein untrügliches Zeichen für Handlungsbedarf. Um den Inhalt ansprechend zu vermitteln, wird mehr als eine Folie benötigt.Wie oft hatten Sie schon eine Präsentation für sagen wir 60min vorbereitet. Sie sitzen im Vorzimmer des Kunden und die Sekretärin bietet Ihnen schon den dritten Kaffee an. Der Kunde weilt noch im Meeting davor und kommt 30 Minuten zu spät. Ihr Meeting beginnt mit den Worten: „Ich muss leider schon in 15 Minuten zum nächsten Meeting, legen Sie los!“.
Wenn Sie sich mit Action Title vorbereitet haben, dann können Sie ganz gelassen bleiben. Sie gehen die Action Title für die einleitenden Folien ihrer Story nur kurz durch. Falls Ihr Zuhörer die Kernaussage im Action Title sofort akzeptiert, gehen Sie weiter zur nächsten Folie. Falls nicht, nutzen Sie die weiteren Informationen um Ihn abzuholen.
Speziell für technische Präsentationen mit komplexen Sachverhalten, Tabellen und Diagrammen ist diese Vorgehensweise zu empfehlen.
2. Visual Anchors: Veranschaulichen Sie die Struktur Ihres Vortrags
Kennen Sie auch die Agenda-Folien mit Bulletpoints? Im Extremfall werden sie alle paar Folien mit der nächsten hervorgehobenen Zeile gezeigt. Wirklichen Mehrwert liefern solche Folien für den Zuhörer nicht.Mein Alternativansatz lautet Visual Anchors: versuchen Sie die Struktur eines Themas visuell darzustellen. Denken Sie zum Beispiel an einen Prozess. Der Prozess besteht aus einer Initialisierungsphase, einer Durchführungsphase und einer Konsolidierungsphase. In der Durchführungsphase dominieren zwei Teilprozesse mit verschiedenen Einzelschritten.

Warum diesen Prozess nicht einfach
darstellen und diese Darstellung als Piktogramm auf den darauf
folgenden - die Teilschritte beschreibenden Folien - wieder
verwenden? Sie helfen dem Zuhörer die Struktur ihres Vortrages zu
verstehen und zeigen im zu jeder Zeit, in welchem Teil Ihrer
Präsentation Sie sich befinden.
3. Excel ist oft das erste, jedoch selten das beste Mittel der Wahl
In technischen Präsentationen dominieren Zahlen und andere numerische Inhalte. Diese ansprechend darzustellen ist wichtig, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu behalten und die wesentlichen Botschaften effizient zu vermitteln.Ein Säulendiagramm in Excel ist schnell erstellt. Auch hier gilt der Grundsatz, dass Sie beim Erstellen der Folien schwitzen müssen und nicht ihre Zuhörer während des Vortrags.


Hinweis: Die Zahlen sind fiktiv.
Wie haben Sie den Übergang vom
Mittelalter in die Neuzeit des Powerpoint erlebt?
Die Tipps hier im Blog und die vielen auch hier besprochenen Bücher
helfen Ihnen, in der Neuzeit mit Ihren Präsentationen aus dem
Powerpoint-Einerlei hervorzustechen. Jede gute Präsentation ist ein
Schritt nach vorne und setzt Sie weiter von Ihren Kollegen und
Mitbewerbern ab.
Viel Erfolg dabei.
Ihr Ralf Klüber (ralf@klueber-telconsult.de)
Vorher-Nachher: Zitate

Diese Darstellung verspielt aber viel
von der möglichen Wirkung des Zitats. Das Zitat muss sich visuell
hinten anstellen und buhlt um die Aufmerksamkeit mit den
Aufzählungspunkten, die im Grunde nichts wesentliches hinzufügen.
Im Gegenteil: Anstatt das Zitat als wirksame Zusammenfassung stehen
zu lassen, die den Folieninhalt prägnant auf den Punkt bringt, wird
die Wirkung verwässert, weil zu viele Informationen
gleichberechtigt nebeneinander stehen. Am Ende bleibt so
möglicherweise gar nichts hängen.
Ganz anders sieht es aus, wenn das Zitat selbständig wirken kann
und die restlichen (ohnehin redundanten) Informationen dem
mündlichen Vortrag überlassen werden. So kann man in aller Ruhe die
Bedeutung der These erläutern, während gleichzeitig eine
einprägsame Darstellung des Zitats das Abspeichern der Aussage
fördert, etwa so:

Um zu dieser Darstellung zu gelangen,
sind nur wenige Schritte nötig. Zunächst habe ich ein passendes
Foto des Zitat-Urhebers gesucht. In diesem Fall war das der
Jazz-Musiker
Thomas Siffling während eines Live-Konzerts. Natürlich sollten
Sie dabei um Erlaubnis fragen oder die Foto-Lizenz prüfen.


Zusammenfassend habe ich die Wirkung des Zitats also verbessert, indem ich es einem passenden emotionalen Foto zugeordnet habe und Farbwahl sowie Ausrichtung an die visuelle Sprache des Fotos angepasst habe. Diese Folie ist erheblich einprägsamer als die Ursprungsfolie, die vermutlich im Einheitsbrei der übrigen Folien einer herkömmlichen Präsentation untergegangen wäre. Die neue Folie komplementiert den mündlichen Text erheblich besser, da sie für sich steht und Platz für die Konzentration auf den Vortrag lässt. Versuchen Sie doch auch einmal etwas ähnliches bei dem nächsten Zitat, das Sie auf eine Folie schreiben.
Weitere Vorher-Nachher-Vergleiche
Vorher-Nachher: One Minute Madness
Vorher-Nachher: Mitarbeitermotivation
Vorher-Nachher: Emotionen
Sämtliche Vorher-Nachher-Vergleiche
Vorher-Nachher: One Minute Madness
Vor kurzem erhielt ich einen Hilferuf für eine solche Veranstaltung, bei der es nur eine einzige Regel für die One Minute Madness gab:
Grund des Hilferufs war diese offensichtlich ungeeignete Folie:Jede Präsentation dauert exakt 45 Sekunden und enthält genau eine Folie, die danach automatisch wechselt.

Die Folie wirkt ein bisschen, als
versuche man, einen Film im Schnelldurchlauf zu schauen; alles
Wichtige aus dem 30-minütigen Vortrag soll in die 45 Sekunden
gepackt werden. Das ist hier jedoch schon alleine deswegen zum
Scheitern verurteilt, weil man nicht den Hauch einer Chance hat,
diese Inhalte in so kurzer Zeit überhaupt zu erfassen, geschweige
denn zu verstehen (ganz abgesehen davon, dass man selbst bei
starker Vergrößerung nicht einmal alle Inhalte entziffern
kann).
Die gute Nachricht ist dabei: Wenn es möglich wäre, den Inhalt
eines 30-minütigen Vortrags komprimiert in 45 Sekunden zu erzählen,
dann wäre der Vortrag ja überflüssig. Daher gilt: in der One Minute
Madness geht es einzig und alleine darum, Appetit zu machen auf den
eigentlichen Vortrag und nicht darum, alles vorwegzunehmen.
Genau drei Fragen sind also für die Zuhörer zu beantworten:
Interessiert mich das Thema? Wenn ja: Wo und wann findet der
Vortrag statt?
Klar ist damit: die Folie muss Ort und Zeit enthalten. Außerdem
wird ein Aufhänger benötigt, der Spannung für den eigentlichen
Vortrag weckt. Mehr nicht. Also reduziert sich die Aufgabe darauf,
eine spannende Frage zu finden, die die Zuhörer neugierig auf mehr
macht – und eben nicht darauf, sämtliche Inhalte möglichst
komprimiert zu verpacken.
In dem gegebenen Fall war eine Analogie recht schnell gefunden:
„stille Post“ (engl. chinese whisper). Wenn man das in eine kleine
Geschichte verpackt, sind die 45 Sekunden schnell gefüllt. Nämlich
so:
1. Ausgangslage: Laut Programmheft sind heute
Teilnehmer aus mindestens 18 verschiedenen Ländern anwesend.
2. Problem: Ich habe mich gefragt: Wie würde man
in diesem Rahmen wohl „stille Post“ spielen?
3. Lösung: Irgendwie müsste man sicher eine
gemeinsame Sprache finden, wahrscheinlich wäre das Englisch.
4. Übertragung: Wir haben ein ähnliches Problem,
wenn wir eine Netzwerkverbindung zwischen zwei Rechnern über viele
verschiedene Netze hinweg reservieren möchten. Leider gibt es hier
keine Weltsprache „Englisch“. Deswegen haben wir das System
„Harmony“ entwickelt, das eine Vielzahl existierender
Netzwerkreservierungssysteme nahtlos miteinander verbindet.
5. Einladung Wenn Sie diese Sprache lernen
möchten, lade ich Sie zu meinem Vortrag um 16:45 Uhr im Raum „Ford“
ein.
Visualisieren kann man das auf verschiedene Weise, z.B. rein
typografisch:

Zu den größten Sorgen eines
Wissenschaftlers zählt der Vorwurf, etwas nicht vollständig
beschrieben zu haben. Bei der One Minute Madness geht es jedoch
ganz bewusst um Unvollständigkeit und darum, bei den Zuhörern das
Verlangen nach der vollständigen Informationen zu wecken. Und ja:
das darf man ruhig „Werbung“ nennen.
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Vorher-Nachher: Mitarbeitermotivation

So recht motivierend wirkt die Folie
jedoch nicht – und dafür gibt es vor allem einen Grund: sie
ist viel zu abstrakt. Was bedeuten denn 6,3% Nachlaufkosten? Die
eigentliche Motivation der Mitarbeiter geschieht höchstens
indirekt, und zwar durch eine Ermahnung: „Damit sind wir aber noch
nicht am Ziel“. Auch die Begründung mit dem Anspruch der
Qualitätsführerschaft wirkt wie ein Selbstzweck.
Wir haben uns letztlich entschieden, die Ansprache der Mitarbeiter
völlig umzukrempeln und gar nicht mit Geschäftszielen zu
argumentieren. Anstatt zu ermahnen, sollte die neue Gestaltung
motivieren und anspornen, und zwar mit den Leistungen, die bereits
erzielt wurden. Das klare Ziel der Folien sollte sein, die
Mitarbeiter zum Handeln und Mitdenken anzuregen. Beispielhaft zeige
ich das für die Veranstaltung der Azubis.
Nachdem zum Einstieg deutlich gemacht wird, welchen (negativen)
Einfluss Qualitätsmängel auf das Unternehmen haben, wird sofort
gelobt, dass in den vergangenen zwei Jahren die Qualität drastisch
verbessert und die Hälfte der Reklamationskosten eingespart werden
konnte. Das gelang nur deshalb, weil die engagierten Mitarbeiter
ihre Ideen und Beobachtungen nicht für sich behalten haben, sondern
in 20 Projekten echte Verbesserungen entwickelt haben.


Der Clou bei der Präsentation besteht
nun darin, echte Stories mit echten Gesichtern zu
erzählen. Auf den folgenden Folien werden nämlich beispielhaft
einige der Verbesserungsvorschläge erzählt und Fotos von den
Ideengebern gezeigt – in diesem Fall von Azubis:




Auf diese Weise können sich die
Mitarbeiter viel leichter mit der Qualitätsoffensive
identifizieren. Sie kennen die Personen, die die Ideen entwickelt
haben und können anschließend mit ihnen reden („Wie hast du das
gemacht?“). Gleichzeitig werden die Ideengeber gelobt und damit
gute Leistung belohnt. Es wird sichtbar, dass Engagement im
Unternehmen nicht einfach verpufft, sondern echte Wirkung und
Anerkennung erzielt.
Das Wichtigste jedoch ist, dass das abstrakte Projekt
Qualitätsoffensive in viel anschaulichere einzelne Geschichten
verpackt wird, die einen unmittelbaren Bezug zum Arbeitsalltag der
Mitarbeiter haben. Die beispielhaften Geschichten wirken dabei
gleichzeitig als Ideenanstoß und zeigen, wie einfach es sein kann,
selbst etwas zu tun. Die letzte Folie mit der Frage „Und Du?“ ist
schließlich die explizite Aufforderung, dies auch zu tun. Natürlich
darf auch das keine Ermahnung sein, sondern sollte Aufmunterung
sein: „Wenn Du eine Idee hast, dann erzähl’ Sie uns! Wir hören
zu!“.
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Die Folie ist emotional, keine Frage,
und die Zahlen klingen dramatisch. Aber es gibt ein gravierendes
Problem: sie haben nämlich nichts mit Megastädten zu tun. Wie wir
später in der Präsentation erfahren, leben derzeit überhaupt „nur“
knapp 600 Mio. Menschen in Megastädten, also insgesamt deutlich
weniger als die auf der Folie genannten Zahlen von 1 Mrd. und 2,6
Mrd Menschen, die sich demnach auf die weltweite Gesamtbevölkerung
beziehen.
Gerade in einem wissenschaftlichen Umfeld ist Glaubwürdigkeit
extrem wichtig. Die Folie könnte daher sogar kontraproduktiv
wirken. Denn wenn der Verdacht aufkeimt, dass durch „Verbiegen“ von
Statistiken Emotionen provoziert werden, dann ist die
Glaubwürdigkeit schnell verspielt. Es ist also ein wenig Vorsicht
geboten: Emotionen ja, (Über-)Dramatisierung nein.

Dieses Bild ist damit ein guter Aufhänger für eine kleine Geschichte, die anhand des konkreten Beispiels „Bangkok“ in die Wasserproblematik der Megastädte einführt. Das Beispiel erfüllt gleich mehrere Zwecke. Neben einem emotionalen Zugang zu dem Thema können nämlich schon einmal die wesentlichen Probleme, die im Verlauf der Präsentation erläutert werden sollen, vorab konkret veranschaulicht werden. So haben die Zuhörer später eher ein Bild vor Augen, wenn sie die abstrakten Zahlen und Fakten hören.
Eine Bildsuche auf flickr liefert noch eine Reihe von Fotos, die für diese Einführung geeignet sind. Die folgenden drei Folien zeigen eine mögliche Umsetzung in PowerPoint, die erst Bangkok als Megastadt vorstellt und anschließend die Wasserprobleme der Stadt anhand der Abwassereinspeisung benennt.



Als Anregung für den Einsatz von
Geschichten zum Einstieg in Themen wie diese mögen auch die beiden
folgenden TED-Präsentationen dienen. In der ersten Präsentation
spricht Willie
Smits über die Probleme bei der Wiederaufforstung in Indonesien
und erzählt zu Beginn von einer einschneidenden Begegnung mit einem
Orang-Utan-Baby.
In der zweiten Präsentation berichtet
Majora Carter über ihre Mission, die Ghettos in der New Yorker
Bronx (einer anderen Megastadt) zu einem lebenswerteren Ort zu
machen und erzählt, wie ihr Hund ihr dafür die Augen geöffnet hat.
Die Folien können sicher in beiden Vorträgen noch verbessert
werden, aber beide Redner zeigen spürbare Leidenschaft für ihr
Thema und erzielen gerade durch den Einsatz vieler Bilder (ganz
ohne Text) einen sehr emotionalen Zugang zu ihrem Thema.
Links zu dem
Artikel
Wikipedia-Artikel über Bangkok
Die durstige
Megastadt – Berliner Zeitung über Wasserprobleme in
Mexiko-City
Mehr TED-Präsentationen zum Schwerpunkt The Power of
Cities
Mehr TED-Präsentationen zum Thema A
Greener Future?
Zahlen oder
Bilder? – Zahlen emotional visualisieren
Weitere Vorher-Nachher-Vergleiche
[Fotos: Woman with Child Collecting Water
von hdptcar@flickr.com unter CC-BY lizenziert,
Hot Raw Sewage von
Stuck
In Customs@flickr.com unter CC-BY-NC-SA lizenziert,
Assumption University Bangkok von 3dom@flickr.com unter CC-BY-NC lizenziert,
Baiyoke Bangkok von GAry.Photography@flickr.com unter CC-BY-NC-ND lizenziert]
Vorher-Nachher: Klasse statt Masse
Eine Unternehmensberaterin schickte mir vor Weihnachten eine Präsentation, mit der sie Kleinunternehmern genau diesen Nutzen einer sorgfältigen Planung mit Unternehmenskennzahlen deutlich machen wollte. Ihre wichtigste Aussage war dabei: Schon mit ganz wenigen aussagekräftigen Kennzahlen erreicht man drastische Vorteile, während umgekehrt ein Übermaß an Kennzahlen auch Verwirrung stiften kann. In anderen Worten: Klasse statt Masse.
Diese Aussage verpackte sie in folgende Folie

und bat mich um Rat, da ihr Gefühl ihr
sagte, dass ein Bild hier mehr helfen würde, als diese Textfolie,
ihr jedoch nicht so recht ein passendes Bild einfallen wollte. Also
überlegten wir gemeinsam, wie man die Folie überzeugender gestalten
kann.
Zunächst einmal eine kleine Bestandsaufnahme: Der Balken auf der
rechten Seite stiftet in dieser Darstellung mehr Verwirrung, als
dass er für Übersicht sorgen würde. Er enthält vier(!)
Überschriften zusätzlich zu der eigentlichen Folienüberschrift. Die
Vielzahl hervorgehobener Elemente auf der Folie (fett,
unterstrichen, farbig, farbig hinterlegt) sorgt dafür, dass das
Auge nicht so recht weiß, wo es in welcher Reihenfolge hinblicken
soll. Obwohl der eigentliche Inhalte im weißen Hauptteil der Folie
steht, zieht der gelbe Kasten zu viel Aufmerksamkeit auf sich (und
die beiden unwichtigsten Bestandteile oben und unten sind noch
einmal extra hervorgehoben). Außerdem wirkt die Hervorhebung der
Folienüberschrift durch Unterstreichen wenig professionell und die
Schriftart „Times New Roman“ ist bei Beamerprojektionen in der
Regel schwer lesbar. Zu guter letzt erzeugen die Einrückungen auf
der Folie ein optisches Gefälle, bei dem man eher an „Abwärts“ als
an „Erfolg“ denkt.
Wir entschieden uns am Ende dafür, diese Verwirrungen aufzulösen,
indem wir allein die Aussage „Klasse statt Masse“ stehen ließen
zusammen mit einem Bild, das ein Meer aus Blumen zeigt, aus dem
eine einzige hervorsticht:

Die gelben Blumen sind in ihrer Vielzahl kaum zu unterscheiden. Sicher: auch hier gibt es ganz außergewöhnlich schöne Exemplare. Aber diese zu finden, kostet unglaublich viel Zeit. Viel schneller kommt man ans Ziel, wenn man sich von vorne herein auf einige wenige herausstechende Exemplare konzentriert, hier eben die rote Rose. Gestalterisch haben wir dann die Farben aus dem Bild im Text aufgenommen und die Größenverhälnisse so angepasst, dass das Wort „Klasse“ in etwa die Ausdehnung der roten Rose hat.
Guter Vortrag, schlechte Folien
Der Vortrag ist ein gutes Beispiel
dafür, dass selbst ein normalerweise als äußerst trocken
empfundenes Thema anschaulich wird, wenn verblüffende Beispiele und
Geschichten die Auswirkungen auf das tägliche Leben erklären.
Donnelly gelingt es auch gut, gleich zu Beginn einen Draht zum
Publikum herzustellen, indem er sich selbst ein bisschen auf die
Schippe nimmt.
Stark verbesserungsfähig sind allerdings seine (wenigen) Folien,
die irgendwie fehl am Platz und (trotz der geringen Zahl)
weitgehend überflüssig wirken. Vieles, was er da auf die Folien
schreibt, wird nicht wirklich benötigt, spricht er doch selbst sehr
anschaulich und hält sich nicht an den Text auf seinen Folien. Ich
greife einmal zwei Folien heraus:


Auf der ersten Folie hätte er sich
völlig auf das Beispiel in der Mitte beschränken können. Keinen
Satz hätte man vermisst, wäre er nur gesprochen, nicht aber
aufgeschrieben worden. Auf der zweiten Folie steht gleicht sechs
mal „the average number of tosses until“ voll ausgeschrieben. Das
alles zu lesen dauert viel zu lange. Im Wesentlichen kann man die
zweite Folie wohl auch so zusammenfassen: „On average, do you wait
longer for HTH, longer for HTT, or do you wait equally long for
both?“
Wenn man das einmal umsetzt, könnten Folien wie diese herauskommen,
die die Zuhörer deutlich weniger ablenken:
Erfahrung oder Lebensweisheit?


Dieses Bild würde natürlich wiederum nicht weiterhelfen, wenn Sie eine Kindertagesstätte sind und Werbung für Ihre erfahrenen Erzieherinnen machen wollen; oder wenn Sie ein Handwerksbetrieb sind und Werbung mit Ihrem erfahrenen Schreinermeister machen.
Links zu dem Thema
Zahlen oder Bilder
stock.xchng – kostenlose Bilddatenbank, viele (aber nicht nur) gute Bilder
iStockphoto – preisgünstige Bilder, sehr gute Qualität, sehr gut sortiert und verschlagwortet
Das Gefühl, irgendwie geht's noch besser...
Aber dennoch, trotz aller Anschaulichkeit will Ihnen vielleicht manchmal die Umsetzung für den eigenen Vortrag nicht so recht gelingen. Sie finden nicht das passende Bild; Ihre Folie bleibt unübersichtlich, egal was Sie probieren; oder Sie haben einfach das diffuse Gefühl, dass Ihre Präsentation irgendwie noch nicht so recht überzeugend daherkommt.
Wenn Sie dieses Gefühl kennen, dann mailen Sie mir doch einfach Ihre Präsentation mit einer kurzen Beschreibung des Themas. Wenn wir dann gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten finden, die für alle Leser interessant sein könnten, dann helfe ich bei der Umsetzung und wir machen einen Vorher-Nachher-Vergleich im Blog daraus (natürlich anonym, wenn gewünscht). Andernfalls bekommen Sie immerhin den ein oder anderen Hinweis, wo Sie selbst noch ansetzen können oder in welchem Artikel genau Ihr Problem schon einmal besprochen wurde.
Also, wer für seine nächste Präsentation die Folien noch etwas aufpolieren möchte, der sollte nicht zögern, mir eine E-Mail zu schreiben. Schaden kann’s nicht, und im besten Fall profitieren alle Leser davon.
Auf der Autobahn

Eine Situation, in der ich wirklich nicht stecken möchte. Dichter Freitagabendverkehr, hungrige und müde Kinder, es regnet und ist kalt. Weder möchte ich jetzt eine Stunde auf den ADAC warten, noch klingt es verlockend, den Kofferraum auszuräumen, um an das Ersatzrad zu kommen.
Eigentlich eine prima Geschichte, wenn man über die Vorzüge und Notwendigkeit moderner Alternativen zu Ersatzreifen, wie z.B. selbsttragende Reifen vorträgt. Wie man die Wirkung dieser Geschichte aber gegen die Wand fährt, zeigt diese Folie, die mal wieder das Verständnis der Zuhörer durch Hervoheben der Schlüsselbegriffe „unterstützen“ möchte. Eine erheblich größere Wirkung hätte der Vortragende erzielt, wenn er seine Geschichte einfach erzählt hätte, vielleicht unterstützt durch ein Bild wie das obige.
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Kennedy und die Folien

Der Auslöser meiner Frage ist eine Präsentation, auf die Timo Off von Geistesblitz mich aufmerksam gemacht hat. Die Präsentation dient Lehrern als Auftakt einer Unterrichtsreihe über die Antrittsrede von John F. Kennedy und ist auf der Webseite lehrer-online verfügbar. Es ist schon fast ironisch, dass diese uninspirierte Präsentation ausgerechnet Kennedys großartige Rede behandelt, der damals ja ganz ohne Folien auskam. Lesen Sie mehr...
IKEA färbt Pac-Man grün
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Was stimmt mit dieser Folie nicht?
Die Netzbetreiber rühren daher auch schon kräftig die Werbetrommel für die nächste Mobilfunkgeneration, die Next Generation Mobile Networks, so z.B. Vodafone auf der CeBit und beim eco-Verband. Die folgende Folie dient in beiden Vorträgen als Motivation und soll die große Bedeutung der mobilen Breitbandanwendungen für den Mobilfunkmarkt verdeutlichen. Die Folie enthält eine Grafik, die das Wachstum der mobilen Datenraten zeigt und einige Bullet-Points, die arguementieren, wie stark der Bedarf an mobilen Breitbandanwendungen, gerade in Deutschland, in letzter Zeit gestiegen ist. Aber irgendetwas stimmt nicht mit der Folie! Sehen Sie es?

Das Vorher-Nachher-Magazin
Das englische Magazin richtet sich an Design-Laien, Menschen also, die etwas designen müssen, obwohl sie es nicht gelernt haben. Jeder PDF-Artikel widmet sich einem speziellen Design-Thema, neben vielen anderen auch zur Präsentationsgestaltung, und gibt dazu anschauliche Tipps, häufig - aber nicht immer - anhand von Vorher-Nachher-Beispielen. Die Artikel sind angenehm kurz und dabei in einfacher Sprache erklärt, so dass sie ein Laie jederzeit verstehen kann. Die größte Stärke der Artikel ist aber ihre konsequente visuelle Ausrichtung, alles wird anhand von praktischen Beispielen erläutert. Sehr hilfreich ist auch die Übersicht über sämtliche verwendeten Ressourcen (Schriften, Farben etc.) am Artikelende.
Ein Abo des Magazins kostet 24$ und gilt für 32 PDF-Artikel, bei dem aktuellen Dollarkurs ein absolutes Schnäppchen. Wer lieber erst einmal reinschnuppern möchte, der kann sich auf der Homepage einige Probeartikel kostenfrei herunterladen oder einzelne Artikel bei iStockphoto für 2-3 Credits erwerben. Mein Fazit: Absolut empfehlenswert.


Sind Gesetze trocken?
Zahlen oder Bilder?

Das funktioniert hier aber nicht so
recht. Natürlich erkennt man, dass Hunger ein großes Problem ist,
aber echt betroffen ist man durch diese Folie nicht. Fakten alleine
berühren uns normalerweise nicht besonders. Auch sind die genannten
Zahlen reichlich abstrakt. Klar, sie sind furchtbar groß, aber
wirklich greifbar sind sie nicht. Die einzige greifbare Zahl ist in
der letzten Zeile versteckt: alle 5 Sekunden verhungert ein Kind.
Das kann man sich vorstellen; deshalb sollte der Schwerpunkt auch
auf diese Aussage gelegt werden. Wenn man einige der redundanten
Zahlen weglässt und ein emotionales Bild hinzufügt, funktioniert
die Folie schon besser:

Aber irgendwie überzeugt das noch immer
nicht so recht. Es ist nicht klar, worauf der Schwerpunkt des
Arguments gelegt wird: 1 Milliarde Kinder in Armut, jedes fünfte
Kind ohne sauberes Wasser oder 6 Millionen Kinder, die jährlich
verhungern. Natürlich machen alle drei für sich genommen betroffen,
aber eine größere Wirkung erzielt man häufig, wenn man sich auf
eine Aussage konzentriert. Lässt man alles weg, was auf dieser
Folie von der Kernbotschaft ablenkt, und verstärkt die
Kernelemente, erhält man eine viel effektivere Folie:

Diese Folie ist eine wunderbare
Plattform, auf der man eine emotionale Argumentation aufbauen kann.
Die Statistiken, die wir aus der Folie gestrichen haben, können
während des Vortrags genannt werden und erhalten durch die starke
Kernaussage eine direkte Bedeutung. Die Handlungsaufforderung wird
auch unmittelbar klar: Retten Sie ein Kind, indem Sie spenden! Sehr
effektvoll ist es übrigens, wenn Sie während des Vortrags die 5
Sekunden noch anschaulicher machen, indem Sie z.B. für kurze Zeit
alle 5 Sekunden mit den Fingern schnippen.
Links zu dem Thema:
Präsentationen von Chris Landry
vom Sustainable Food
Lab
Buchempfehlung: "Was bleibt" von Chip und Dan Heath,
insbesondere Kapitel 5: "Emotional"
Hauptsache schrill

Das größte Problem ist die nicht maßstabsgetreue Repräsentation der Kästen. Besonders auffällig ist, dass die Höhen nicht proportional zu den Zahlenwerten sind. Wenn man etwas genauer hinsieht, erkennt man darüber hinaus, dass die Breiten der Kästen nicht gleich sind. Das Diagramm sorgt dadurch eher für Verwirrung als für ein leichteres Verständnis.
Das schrille Layout hilft auch nicht gerade weiter und hat selbst eine ganze Reihe von Problemen: Zunächst bleibt unklar, warum die positiven Faktoren "sales growth" und "cost reduction" übereinander, die negativen Faktoren aber nebeneinander stehen. Ferner sind die Tabellen, die die Kostenreduzierungen erläutern, trotz der Pfeile schwer zuzuordnen. Und schließlich gibt es wieder eine Reihe liebloser Anfängerfehler mit den Schriftgrößen, der Anordnung der Objekte und noch einiges mehr.
Wie immer liefere ich einen Vorschlag, wie es besser gehen könnte. Als offensichtlichste Änderung habe ich die Einflussfaktoren als Pfeile und nicht als Kästen gezeichnet. Auf die schrille Farbgebung habe ich verzichtet. Dafür sind die Schrittweiten jetzt proportional zu den entsprechenden Zahlenwerten. Schließlich habe ich die Tabellen direkt neben die entsprechenden Kategorien angeordnet.

Noch eine Cola, bitte

Folien sind dazu da, eine Präsentation optimal zu unterstützen und die wesentlichen Aussagen zu unterstreichen. Diese Folie ist jedoch so voll, dass man gar nicht weiß, wo man beginnen soll.
Es gibt drei wesentliche Elemente: eine Abbildung, die die Drei-Farben-Stratgie von Coca-Cola veranschaulicht, ein Diagramm, das die Veränderung des Ergebnisses zum Vorjahr zeigt, und eine Tabelle, die für jede der Farben Statistiken zeigt. Alle drei Elemente schreien durch ihre schrille Farbgebung nach Aufmerksamkeit. Was ist eigentlich das Wesentliche und was nur erklärende Zusatzinformation? Betrachten wir die drei Elemente im Einzelnen. Lesen Sie mehr...
Lästern kann jeder
Nachdem ich kein gutes Haar an Dr. Chatzimarkakis Präsentation auf dem CeBIT-RFID-Forum gelassen habe, möchte ich in diesem Artikel zeigen, wie man es besser machen kann. Lesen Sie mehr...
























