Die Wirkung von Fotos erhöhen

Das ist nicht schlecht, aber es geht
besser. Kopf- und Fußzeile sind – wie so oft
– eigentlich überflüssig und stehlen dem Bild wertvollen
Platz. Wirkungsvoller ist es, das Foto so groß wie möglich zu
platzieren. Da es sich um ein hochformatiges Bild handelt, kann die
Folie damit nicht komplett überdeckt werden, es bleibt also ein
Rand. Ein schwarzer Folienhintergrund hat dabei gegenüber einem
weißen Hintergrund den Vorteil, dass schwarz vom Beamer nicht
übertragen wird und somit nur das Foto auf die Wand projiziert
wird.


Eleganter ist es jedoch, auf dem
Folienhintergrund die Farbgebung des Bildes aufzunehmen, um so die
Stimmung des Motivs zu unterstützen. Dazu wählt man zunächst
charakteristische Farbtöne aus dem Motiv aus:

Die beiden dunklen Töne ergeben einen
schönen Farbverlauf, der gut zur Stimmung des Bildes passt. Mit
einem hellen Rahmen versehen, setzt sich das Bild vom Hintergrund
ab. Außerdem habe ich das Foto so verschoben, dass die Person genau
auf der Drittelmarke steht, was die Folie interessanter macht, weil
es im Gegensatz zur zentrierten Platzierung eine gewisse Spannung
erzeugt (mehr zur
Drittelregel).

Eine alternative Methode zur Erhöhung
der Bildwirkung besteht darin, das Foto über den Folienrand zu
vergrößern und auf den „relevanten“ Fotobereich zu zoomen, etwa
so:

Noch spannender wird es, wenn beide
Techniken kombiniert werden, indem etwa der gezoomte Hintergrund
unscharf gestellt wird und darüber das Foto noch einmal scharf
positioniert wird, ggfs. beschnitten auf den interessanten
Teil:

Einige Präsentationsprogramme (etwa
Apples Keynote) bringen
die Werkzeuge zum unscharf stellen und zur Farbauswahl bereits mit,
andernfalls erreicht man diese Effekte mit vielen
Bildbearbeitungsprogrammen (z.B. Adobes Photoshop).
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