Ein Tag im Leben von...
Lernen kann man hier nicht nur, wie man Kreisläufe visualisiert und Statistiken anschaulich animiert; interessant ist auch der Gebrauch der isometrischen Darstellung, die eine sehr einfache Arbeit mit 3D-Diagrammelementen ermöglicht, weil die Elemente beliebig angeordnet werden können und dabei immer die richtige Perspektive behalten, solange sie nicht gedreht werden. Bei perspektivischen Projektionen, die eher unserem natürlichen Sehen entsprechen, ist das so nicht möglich.
Verwandte Artikel:
Das
Leben, erklärt in Diagrammen
Spannende
Geschichte
Das Leben, erklärt in Diagrammen

Eine wunderbare Referenz an Hagys Inspirationen gibt es seit einiger Zeit in Form eines animierten Films. Sehr sehenswert, wie hier Querbezüge hergestellt werden, Assoziationen geknüpft werden; wie der Film vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt und doch einen konsequenten Weg verfolgt. Überraschende Erkenntnisse und ein schönes Beispiel für kreativen Umgang mit Diagrammen und Animationen:
Links zu dem
Thema:
Erweiterte
Version des Videos auf der Homepage des Produzenten Clemens
Kogler
Das Buch zum Blog: indexed von Jessica
Hagy
Spannende
Geschichte
Verstehen Sie?
Wirklich interessant ist es, zu beobachten, auf welche dieser Komponenten ein Vortragender sich konzentriert, das sagt Ihnen nämlich etwas über seinen Reifegrad:





Verwandte Artikel:
Buchempfehlung: Nick Morgan – Give Your Speech, Change the World
Des Pianisten Pobacke
Humboldts fehlende Geschichten


Wie wahr ist das für so viele PowerPoint-Präsentationen, die wissenschaftliche Ergebnisse präsentieren, aber aus ihrer Detailwelt nicht ausbrechen können; für Präsentationen, die selbst Fachleute kaum verstehen können, geschweige denn die breite Öffentlichkeit, weil sie nur Fakten aneinander reihen, ohne sie mit Leben zu füllen. Ein bisschen mehr Lebendigkeit, ein bisschen weniger staubtrockener Präsentations-Formalismus täte solchen Präsentationen wirklich gut.Sein lang erwarteter Reisebericht habe das Publikum enttäuscht: Hunderte Seiten voller Meßergebnisse, kaum Persönliches, praktisch keine Abenteuer. Ein tragischer Umstand, der seinen Nachruhm schmälern werde. Ein berühmter Reisender werde nur, wer gute Geschichten hinterlasse.
Buchempfehlung: slide:ology von Nancy Duarte
Das Buch würde ich uneingeschränkt empfehlen, gäbe es nicht Presentation Zen und Design & Typografie. slide:ology ist gewissermaßen dazwischen angesiedelt. Wem Presentation Zen zu wenig konkret ist, der findet in diesem Buch deutlich mehr praktische Tipps zum Foliendesign. Während Reynolds eher das „Warum“ beantwortet, liefert Duarte eher das „Was.“ Es bleibt aber dennoch manchmal ein wenig abstrakt, und zumindest mir fehlt gelegentlich das „Wie“ (das man dann wiederum eher in Design & Typografie findet).
Begeistert haben mich an dem Buch die grandiosen Beispiele, die eine Fülle an Anregungen für eigene Präsentationen liefern, um aus dem PowerPoint-Einerlei auszubrechen. Duarte gibt dafür das Handwerkszeug mit auf den Weg, indem sie kurze Abstecher in Layoutgrundsätze, Farbenlehre und einiges mehr liefert. Besonders interessant fand ich die Beispiele, mit denen der Platz einer Folie „künstlich“ vergrößert wird. Sehr nützlich sind auch die begleitenden Materialien auf der zugehörigen Webseite.
Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, das als gute Ergänzung zu Presentation Zen taugt, weil es um einiges spezifischer ist und mehr praktische Anleitung liefert.
Nachtrag: Wer sich einen Eindruck von dem Buch machen möchte, der findet bei Google Books viele, viele Seiten zum Probelesen (Danke für den Tipp, Norman).
Links zu dem Thema:
Nancy Duarte: slide:ology bei Amazon
Duartes gleichnamiger Blog slideology.com
Online-Kurs Creating Powerful Presentations von Nancy Duarte
Informatik für Anfänger
Was Google hier letztlich zeigt, ist
ein wirklich gut gemachter Schnelldurchgang durch mehrere
Vorlesungen eines Informatik-Studiums mit Auszügen aus Betriebssystemlehre,
Softwareretechnologie,
Softwaresicherheit
und einigem mehr. Wer also schon immer einmal etwas über Garbage
Collection, Sandboxing
und
Softwarerechteverwaltung lernen wollte, der sollte sich den
Comic unbedingt ansehen (und dabei auch darauf achten, wie man
technisch komplexe Sachverhalte anschaulich erklären kann).
[Vielen Dank an alle Tippgeber]
















