Jun 2008
Keine Entschuldigung mehr für schlechte Folien
26.06.2008 12:37 Abgelegt in:
Design
Garr Reynolds' exzellentes Buch
Presentation Zen gibt
es jetzt auch auf Deutsch. Eine
Pflichtlektüre für jeden, der ernsthaft Folien gestalten
möchte.
Presentation Zen ist mehr als nur ein Ratgeber über professionelles Foliendesign. Das Buch basiert auf Reynolds' Präsentations-Philosophie, die deutlich von Zen-Einflüssen geprägt ist. Die Zen-Philosophie handelt von Reinheit und von Eleganz, die sichtbar werden, wenn etwas auf das Wesentliche reduziert wird. Diese Reinheit meint Reynolds, wenn er oft von "Simplicity" spricht, von Betonung durch Reduktion. Dabei geht es nicht darum, Inhalte zu banalisieren, sondern sie auf den Punkt zu bringen und dadurch in Ihrer Reinheit erstrahlen zu lassen. Bei Reynolds klingt das so:
Ein absolut empfehlenswertes Buch, das seit seinem Erscheinen Anfang des Jahres blitzartig zum weltweiten Standardwerk über Foliendesign geworden ist. Das Buch ist die Quintessenz aus Garr Reynolds' gleichnamigem Blog.
Links zu dem Buch:
ZEN oder die Kunst der Präsentation bei Amazon
Das englische Original Presentation Zen bei Amazon
Eine kostenlose Leseprobe
Garr Reynolds’ Blog Presentation Zen
Präsentation von Garr Reynolds bei Google
[Amazon-PartnerLinks]
Presentation Zen ist mehr als nur ein Ratgeber über professionelles Foliendesign. Das Buch basiert auf Reynolds' Präsentations-Philosophie, die deutlich von Zen-Einflüssen geprägt ist. Die Zen-Philosophie handelt von Reinheit und von Eleganz, die sichtbar werden, wenn etwas auf das Wesentliche reduziert wird. Diese Reinheit meint Reynolds, wenn er oft von "Simplicity" spricht, von Betonung durch Reduktion. Dabei geht es nicht darum, Inhalte zu banalisieren, sondern sie auf den Punkt zu bringen und dadurch in Ihrer Reinheit erstrahlen zu lassen. Bei Reynolds klingt das so:
Wie man das schafft und am Ende kraftvolle (und schön anzuschauende) Folien erhält, lehrt dieses Buch. Es zeigt viele, viele Beispiele ausgezeichneten Foliendesigns und erklärt für jeden Laien verständlich die grundlegenden Tricks professioneller Designer. Einen großen Stellenwert nehmen auch die zahlreichen Tipps abseits der eigentlichen Arbeit an den Folien ein. Zu seinen wichtigsten Botschaften gehört, eine Präsentation zunächst analog vorzubereiten, also mit Stift und Papier, bevor die Arbeit am Rechner beginnt.Design bedeutet, auf Überflüssiges zu verzichten und das Bedeutungsvolle hinzuzufügen.
Ein absolut empfehlenswertes Buch, das seit seinem Erscheinen Anfang des Jahres blitzartig zum weltweiten Standardwerk über Foliendesign geworden ist. Das Buch ist die Quintessenz aus Garr Reynolds' gleichnamigem Blog.
Links zu dem Buch:
ZEN oder die Kunst der Präsentation bei Amazon
Das englische Original Presentation Zen bei Amazon
Eine kostenlose Leseprobe
Garr Reynolds’ Blog Presentation Zen
Präsentation von Garr Reynolds bei Google
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Zwei Perlen aus dem amerikanischen Präsidenschaftswahlkampf
25.06.2008 15:51 Abgelegt in:
Präsentation
Dass der amerikanische Wahlkamp vor
allem auch Show und Entertainment ist, daran haben wir uns
mittlerweile gewöhnt. Ein wahres Feuerwerk brennt Rick Davis, der
Chef-Wahlkämpfer von John
McCain, in einer
Präsentation über McCains Wahlkampfstrategie ab. Ich habe sie
nicht gezählt, aber Davis gehen bis zum Schluss die
Animationseffekte nicht aus. Da öffnen sich Türen, fliegen Kometen
über den Bildschirm, es explodieren Folien, funkeln Sterne und
vieles mehr. Dass die Präsentationssoftware (Keynote) all das
beherrscht, heißt aber noch lange nicht, dass man alles auch in
einer Präsentation unterbringen muss. Erstaunlich, dass man vor
lauter Effekten überhaupt noch etwas von der Präsentation
mitbekommt:




Das andere Extrem zeigt uns David
Plouffe, Chef-Wahlkämpfer von Barack
Obama in seiner
Kampagnenpräsentation für die Vorwahlkämpfe; klassische
Death-by-PowerPoint-Folien mit überfüllten Textfolien,
unübersichtlichen Diagrammen und einem viel zu aufdringlichen
Folienhintergrund. Unklar bleibt, wie Plouffe es geschafft hat,
seine offenbar erfolgreiche Botschaft dennoch in die Köpfe seiner
Helfer zu bekommen.


Ich bin gespannt, wann hierzulande die
ersten Kanzlerkandidaten ihre PowerPoint-Präsentationen
auspacken.
[gefunden im Extreme
Presentation Blog]
Tabellen in Präsentationen
23.06.2008 13:07 Abgelegt in:
Visualisierung

Was wäre Apple ohne Steve Jobs?
17.06.2008 15:14 Abgelegt in:
Vortrag

Die diesjährige Keynote ist hervorragend geeignet, um einige der Konzepte aus Nick Morgans Buch Give Your Speech, Change the World, noch einmal aufzugreifen. Von Interesse ist für uns dabei vor allem der erste Teil der diesjährigen Keynote, der dieses Jahr nämlich nicht von Steve Jobs, sondern von Scott Forstall, verantwortlich für die iPhone-Software, gehalten wurde. Welch Unterschied stellte dieser Auftritt zu den charismatischen Auftritten Steve Jobs’ dar. Ein direkter Vergleich offenbart einige der grundlegenden Regeln für publikumsorientierte Präsentationen. Lesen Sie mehr...
Was stimmt mit dieser Folie nicht?
12.06.2008 21:50 Abgelegt in:
Botschaft
Die jüngste Vorstellung der neuen
iPhone-Version hat es wieder deutlich gemacht: Die mobile
Internet-Nutzung ist auf dem Vormarsch. Jahre nach den sündhaft
teuren UMTS-Versteigerungen ist also endlich abzusehen, dass die
höheren Geschwindigkeiten auch tatsächlich gebraucht werden.
Die Netzbetreiber rühren daher auch schon kräftig die Werbetrommel für die nächste Mobilfunkgeneration, die Next Generation Mobile Networks, so z.B. Vodafone auf der CeBit und beim eco-Verband. Die folgende Folie dient in beiden Vorträgen als Motivation und soll die große Bedeutung der mobilen Breitbandanwendungen für den Mobilfunkmarkt verdeutlichen. Die Folie enthält eine Grafik, die das Wachstum der mobilen Datenraten zeigt und einige Bullet-Points, die arguementieren, wie stark der Bedarf an mobilen Breitbandanwendungen, gerade in Deutschland, in letzter Zeit gestiegen ist. Aber irgendetwas stimmt nicht mit der Folie! Sehen Sie es?
Die Netzbetreiber rühren daher auch schon kräftig die Werbetrommel für die nächste Mobilfunkgeneration, die Next Generation Mobile Networks, so z.B. Vodafone auf der CeBit und beim eco-Verband. Die folgende Folie dient in beiden Vorträgen als Motivation und soll die große Bedeutung der mobilen Breitbandanwendungen für den Mobilfunkmarkt verdeutlichen. Die Folie enthält eine Grafik, die das Wachstum der mobilen Datenraten zeigt und einige Bullet-Points, die arguementieren, wie stark der Bedarf an mobilen Breitbandanwendungen, gerade in Deutschland, in letzter Zeit gestiegen ist. Aber irgendetwas stimmt nicht mit der Folie! Sehen Sie es?

Buchempfehlung: Nick Morgan - Give Your Speech, Change the World
11.06.2008 11:51 Abgelegt in:
Vortrag| Vorbereitung
Mit Ihren Präsentationen können Sie ganz unterschiedliche Ziele
verfolgen: vielleicht wollen Sie Ihre Kunden von den Vorzügen Ihres
Produktes überzeugen, vielleicht Ihren Kollegen die komplizierten
Details Ihrer neuen Lösungsidee erläutern oder Ihre Mitarbeiter
motivieren, in den kommenden entscheidenden Wochen noch einen Tick
mehr Leistung zu bringen. Was auch immer Ihr konkretes Ziel ist,
jedesmal wollen Sie in den Köpfen Ihrer Zuhörer etwas bewegen. Sie
wollen also nicht weniger, als die Welt zu verändern.
Das ist die Botschaft von Nick Morgans exzellentem Buch Give Your Speech, Change The World. Eine Präsentation, mit der Sie nicht die Welt verändern wollen, die nichts bewirken soll, ist vergeudete Zeit für Ihre Zuhörer und für Sie selbst. Lesen Sie mehr...
Das ist die Botschaft von Nick Morgans exzellentem Buch Give Your Speech, Change The World. Eine Präsentation, mit der Sie nicht die Welt verändern wollen, die nichts bewirken soll, ist vergeudete Zeit für Ihre Zuhörer und für Sie selbst. Lesen Sie mehr...
Kennedy und die Folien
09.06.2008 17:34 Abgelegt in:
Design

Der Auslöser meiner Frage ist eine Präsentation, auf die Timo Off von Geistesblitz mich aufmerksam gemacht hat. Die Präsentation dient Lehrern als Auftakt einer Unterrichtsreihe über die Antrittsrede von John F. Kennedy und ist auf der Webseite lehrer-online verfügbar. Es ist schon fast ironisch, dass diese uninspirierte Präsentation ausgerechnet Kennedys großartige Rede behandelt, der damals ja ganz ohne Folien auskam. Lesen Sie mehr...
Such das Logo
05.06.2008 11:37 Abgelegt in:
Design

Die Spielregeln:
- Schreiben Sie möglichst viel Text auf Ihre Folien.
- Ist die Folie dann noch nicht voll genug, machen Sie die Schrift fett und vergrößern Sie den Zeilenabstand.
- Finden Sie auf der vollen Folie eine freie Stelle, an der kein Text steht.
- Platzieren Sie Ihr Logo an diese freie Stelle, wenn mögliche auch in wechselnden Größen.
- Für Fortgeschrittene: Verwenden Sie eine möglichst geringe Auflösung für Ihr Logo. Dadurch ist es schwerer zu entdecken.
- Bitten Sie Ihre Zuhörer, während des Vortrags das Logo zu suchen.
Es lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob es überhaupt sinnvoll ist, jede Folie mit dem eigenen Logo zu schmücken. Ganz sicher unstrittig ist jedoch, dass dieses Wechsel- und Verwirrspiel völlig ungeeignet und aufdringlich wirkt. Folien sind dazu da, das Verständnis der Zuhörer zu unterstützen und nicht zur Ablenkung, indem ständig irgendjemand aus einer anderen Ecke der Folie ruft: „Schaut her, das bin ich.“ Eine verdiente Zitrone des Monats.
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Der Sinn einer Gliederung
Wie ein toter Schmetterling einen dicken Hasen zu Rambo macht
02.06.2008 10:33 Abgelegt in:
Struktur


Was die Macher von Animationsfilmen instinktiv im Auftrag der Komik tun, ist auch für Präsentationen eine wirkungsvolle Strategie. Überraschungen unterstützen die Einprägsamkeit einer Botschaft, denn unser Gehirn ist darauf programmiert, auf neue Ereignisse besonders zu reagieren. Lesen Sie mehr...

















