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Wie wird man kreativ?

By 23. April 2012Allgemein

John Cleese von Monty Python erklärt, wie man kreativ wird:

Cleese ist überzeugt, dass Kreativität kein Talent sondern vor allen Dingen eine bestimmte Herangehensweise ist. Er beruft sich dabei auf Studien von Donald McKinnon:

„McKinnon showed that the most creative had simply acquired a facility for getting themselves into a particular mood, a way of operating, which allowed their natural creativity to function. In fact, McKinnon described this particular facility as an ability to play.“

Seien Sie offen

Cleese rät, dass Sie sie sich ganz bewusst Zeit und Raum für diese »kreative Stimmung« nehmen. Er nennt diese Stimmung den »Open mode«, in dem wir Ideen freien Lauf lassen, wie absurd sie auch sein mögen. Er ist sogar überzeugt, dass man gerade die absurden Ideen auch denken muss, will man nicht immer auf bereits betretenen Pfaden wandern:

„You’ve gotta risk saying things that are silly and illogical and wrong and the best way to get the confidence to do that is to know that while you’re being creative, nothing is wrong. There’s no such thing as a mistake. And any drivel may lead to the breakthrough.“

Haben Sie Ausdauer

Es gehört allerdings mehr dazu, als verrückte Ideen zuzulassen. Ebenso wichtig ist Ausdauer. Denn die erste Idee ist nicht immer die beste. Noch bessere Ideen kommen häufig erst dann, wenn man bewusst über einen längeren Zeitraum danach sucht:

„My solution was more creative than his simply because I was prepared to stick with the problem longer.“

Setzen Sie Ideen konsequent um

Hat man jedoch einmal eine gute Idee gefunden, dann gehört es eben auch dazu, diese Idee konsequent und zielstrebig umzusetzen. Dafür muss man den »Open mode« dann aber auch wieder verlassen, um nicht weiter »im Spieltrieb« durch immer neue Ideen abgelenkt zu werden:

„Once we’ve taken a decision we should narrow our focus while we’re implementing it.“

Entkommen Sie dem Alltag

Cleese ist jedoch überzeugt, dass die meisten Menschen gerade deswegen nicht so kreativ sind, wie sie es eigentlich sein könnten, weil sie zu lange in diesem »Ausführungsmodus«, Cleese nennt ihn den »Closed mode«, verharren.

„We too often get stuck in the closed mode.“

Denn:

„It is easier to do trivial things that are urgent than to do important things that are not urgent (like thinking).“

Warum ist das schlecht? Cleese bringt es auf den Punkt:

„Creativity is not possible in the closed mode.“

Cleese ist – als Humorist natürlich – davon überzeugt, dass Humor der einfachste Ausweg ist:

„Humor gets us from the closed mode to the open mode quicker than anything else.“

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