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Leidenschaft Archive - Dr. Gerharz - Überzeugend Präsentieren

Let’s Talk: Fürchtet Euch nicht!

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Heute zu Gast: Daniela Kempkes und Janina Braun von der Kölner Kreativagentur ONOGRIT.

Die beiden haben sich nach erfolgreichen Jahren mit der Agentur Are We Designer zwei Monate lang zurückgezogen, um sich darüber klar zu werden, was sie wirklich wollen. In dieser Zeit waren sie komplett offline und nur auf sich und ihre Gedanken gestellt. Im Gespräch erzählen sie, was sie dabei erlebt haben und wie die Zeit ihnen geholfen hat, die richtige Haltung gegenüber sich selbst, der Branche, den Kunden und ihrer Leidenschaft zu finden.

Wir haben uns unterhalten über den Wert von Schönheit, leere Wände, Ängste, Fairness im Umgang miteinander, Magie, Gefühle, Leidenschaft, Haltung und – ja – auch Weihnachtsmärkte.

Schönster Moment des Gesprächs: Wenn die beiden ausrufen „Fürchtet Euch nicht!“.

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Soll man Vorträge für Twitter optimieren?

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Wer heute auf öffentlichen Veranstaltungen präsentiert, muss damit rechnen, dass seine Worte nicht im Vortragsraum bleiben. Twitter und Co. sind selbstverständlich geworden. Viele Konferenzen ermutigen das Publikum dazu, indem sie ihr eigenes Hashtag definieren.

Für die Vortragenden ist das eine Chance, die Reichweite ihres Vortrags deutlich zu steigern. Jochen Mai gab neulich in der Karrierebibel Tipps, um diese Chance optimal zu nutzen, z.B. mit zugespitzten Botschaften, die in einen Tweet passen, oder mit provokanten Bildern, die zum Abfotografieren provozieren, immer versehen mit dem eigenen Twitterhandle, gewissermaßen die neuzeitliche Version des Firmenlogos.

Ich habe einen anderen Vorschlag.

Was würde passieren, wenn Sie sich auf das Publikum vor Ort konzentrieren und ihm einen Vortrag bieten, der so großartig ist, dass es gar nicht auf die Idee kommt zu twittern? Weil Sie das Publikum von der ersten Sekunde in Ihren Bann ziehen, so dass es Ihnen an den Lippen klebt. Weil Sie einen Draht zum Publikum aufbauen und die Zuhörer merken: »Hey, der meint ja mich«. Weil das Publikum viel zu sehr mit Ihren Ideen beschäftigt ist, als dass es an seine Smartphones denken könnte.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Machen Sie Ihre Folien so großartig wie möglich, nutzen Sie Humor, provozieren Sie, kommen Sie auf den Punkt, formulieren Sie einprägsame Botschaften. Aber tun Sie es, um dem Publikum eine großartige Präsentation zu bieten, und nicht, um es zu überlisten, Ihre Botschaften zu twittern.

Allerdings: Wenn Sie es so angehen, dann würde es mich doch wundern, wenn das Publikum anschließend nicht über Ihre Präsentation spricht.

Korrekte Musik

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Man kann ein Musikstück vollständig und korrekt spielen und trotzdem ist es nicht gut.

Jede Note und jede Pause hat exakt die korrekte Länge und trotzdem ist es nicht gut. Gerade deswegen ist es nicht gut.

Denn die Noten sind nur die Daten. Computer können so spielen. Schüler versuchen es. Bis sie erkennen, dass Musik mehr ist als Daten.

Musik entsteht, wenn der Musiker die Noten interpretiert. Wenn er eintaucht in die Daten. Wenn er sie versteht und auf seine Weise verbindet, mal ein wenig laid back oder mit einem subtilen Crescendo oder mit einem kräftigen Accelerando.

Musik entsteht, wenn der Musiker mich mitnimmt auf eine Reise, die mich bewegt und berührt.

Musik ist mehr als Daten.

Ihre Präsentation ist es auch. Wo gehören in Ihren Daten die Crescendi hin, wo die Accelerandi? Wohin führt uns Ihre Reise?

Sie dürfen

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Fragen Sie nicht um Erlaubnis. Nicht Ihren Chef und nicht Ihre Kollegen. Die haben viel zu viel Angst. Und zu wenig Ahnung. Tun Sie’s. Werfen Sie das PowerPoint-Template weg. Streichen Sie die stupiden Aufzählungen. Berühren Sie uns. Machen Sie Ihre Präsentation zu einer bewegenden Geschichte. Drücken Sie den Finger tief in die Wunde. Holen Sie ein dickes Pflaster. Schicken Sie uns durch die Hölle. Trösten Sie uns. Machen Sie eine großartige Präsentation. Aber fragen Sie nicht um Erlaubnis.

Niemand würde die Ihnen geben. Stattdessen nichts als Ausreden: Das haben wir schon immer so gemacht. Die Leistungsdaten der Versuchsreihe in Schweden müssen auf jeden Fall mit auf die Folie. Nein, die Abteilung Schleifstoffe können wir nicht weglassen, die fühlen sich sonst auf die Füße getreten. Der Chef mag keine Bilder auf den Folien. Doch, doch, ich finde schon, dass wir die dreißig Daten der letzten Quartale auflisten sollten. Die wollen immer die Folien als Handout. Marketing hat aber gesagt, …

Bullshit. Wir brauchen mehr großartige Präsentationen und weniger Angsthasen. Und da ist es allemal besser, sich nachher für die großartige Präsentation zu entschuldigen, als es gar nicht erst zu versuchen, weil der Chef vorher schon „Nein“ gesagt hat.

Tun Sie das Richtige.

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Mehr als Ruhm und Ehre: Warum wir alle Helden sein können

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A hero is someone who, in spite of weakness, doubt or not always knowing the answers, goes ahead and overcomes anyway. – Christoper Reeve

In der letzten Woche drehte sich hier im Blog alles um Helden und Heldengeschichten. Was das sollte? Wollen wir Ihnen sagen. Hier sind drei Dinge, die wir letzte Woche über Helden gelernt haben und die Ihnen dabei helfen, auch für Ihre Präsentationen einen Helden zu finden.

1) Helden sind mehr als Superhelden

Denken Sie an einen Helden. Spontan fällt Ihnen wahrscheinlich ein Superheld ein. Ein muskelbepackter, testosteronstrotzender Typ mit strahlend weißen Zähnen und perfekten Haaren. Marke Superman oder Captain America. Oder?

Und dann denken Sie noch einmal darüber nach. Muss ein Held immer eine Superkraft haben? Eigentlich nicht. Beim zweiten Nachdenken fällt uns bestimmt jemand ein, der uns inspiriert hat, den wir bewundern, an den wir denken und uns sagen: “Was der macht, das bewundere ich …” Nehmen wir zum Beispiel John Scofield, Dr. Michael Gerharz’ persönlichen Helden. Ein Jazzgitarrist, der sich nicht mit dem Status Quo abfindet. Der sich und seine Musik ständig neu erfindet. Oder zumindest danach strebt. Weil das, was bequem und erprobt ist, den Weg zu Neuem und Spannendem verbaut, wenn man sich darauf ausruht. Ein Mensch, der sich durch das definiert, was er erreichen kann, nicht durch das, was er nicht erreichen kann.

2) Helden sind überall

Steve Jobs, Nelson Mandela und seit Kurzem wohl Conchita Wurst fallen in diese Kategorie von Helden, die sich auch ohne Superkräfte trauen, gegen den Strom zu schwimmen. Aber ziehen wir den Kreis doch noch etwas enger. Was, wenn Helden direkt vor unserer Nase sind und wir ihnen jeden Tag begegnen? Zum Beispiel Zuhause, im Supermarkt, am Arbeitsplatz. Eine Mutter kann ein Held sein, weil sie ihre Karriere für ihre Familie hinten anstellt. Oder Menschen wie meine Schwiegereltern, die für ihren Sohn alles aufgaben. Jemand, der einer älteren Dame über die Straße hilft, obwohl er selbst schon viel zu spät dran ist. Ein Kollege, der sich traut, dem Chef das zu sagen, was wir anderen alle bloß denken. An diese Art von Held dachten auch viele unserer Kollegen, die wir zu dem Thema befragt hatten.

3) Helden lassen uns mitfühlen

Und was ist all diesen Helden gemein? Sie existieren nicht bloß auf einer Leinwand oder leben ein Leben, das für uns genausogut auf dem Mond stattfinden könnte. Es sind offensichtlich die Helden aus dem normalen Leben, die uns am meisten berühren. Und deshalb sind es auch diese Alltagshelden, die Ihnen helfen können, Ihr Publikum zu überzeugen. Weil sie mitten unter uns leben, können wir alle uns mit ihnen identifizieren, ihr Verhalten direkt auf unser Leben beziehen und sie uns zum Vorbild nehmen. Sie geben uns das Gefühl: Wir alle können Helden sein, weil Heldentum in uns allen schlummert.

Wecken Sie genau dieses Gefühl in Ihrer Präsentation. Erzählen Sie eine Heldengeschichte, in denen Ihr Held Grenzen überschritten hat, die Ihre Zuhörer nicht überschritten haben und nicht überschreiten würden, aber überschreiten könnten. So fühlen sie mit dem Helden, durchleben mit ihm seine Höhen und Tiefen, seine Ängste, seinen Mut und vor allem die Genugtuung, es richtig gemacht zu haben, wenn er sein Ziel erreicht.

Dann bleibt hängen: Das will ich auch! Beziehungsweise: Das kann ich auch!

Und nun? Finden Sie Ihren Helden!

Wer ist Ihr Held? Und welche Rolle spielt er in Ihrer Präsentation, weil er Teil Ihrer Botschaft, Ihres Produkts, Ihrer Idee ist? Teilen Sie mit uns Ihre #heroStory auf Twitter. Wir sind gespannt!

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Butkowski nervt schon wieder

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Gute Arbeit, die nur in Ihrem Kopf steckt, ist nichts wert.   Sie müssen den Menschen erklären, was es für sie bedeutet.

Klar nervt der Typ. Butkowski labert und labert wie immer. Was finden die eigentlich an dem? Sie wissen ja genau, dass das fast alles heiße Luft ist. Aber Sie denken auch: „So ist das eben! Erfolg haben die, die sich gut verkaufen können, nicht die, die gute Arbeit liefern.“

Na und? Wachen Sie auf. So ist das Leben. Und es ist gut so.

Wer nur „gute Arbeit“ macht, aber nicht erklären kann, warum das eigentlich gut ist, der arbeitet im Elfenbeinturm. Und da kann er so laut fluchen, wie er will über die Unzulänglichkeiten der anderen. Gute Arbeit ist nichts wert, solange sie das Leben der Menschen nicht erreicht.

Und insofern macht Butkowski eben doch „gute Arbeit“. Er nervt Sie. Aber er trifft den Nerv der Menschen! Sie haben zwei Möglichkeiten: Die Menschen, deren Nerv Butkowski trifft, sind Ihnen egal. Oder sie sind es eben nicht. In beiden Fällen ist Neid unangebracht.

Wichtig ist jedenfalls: Wenn Sie wirklich gute Arbeit machen, dann erklären Sie sie den Menschen, die Ihnen wichtig sind. Die gute Nachricht dabei ist: Je besser Ihre Arbeit ist, desto leichter wird das!

Denn wenn Ihre Arbeit gut ist, dann macht sie das Leben der Menschen, die Ihnen wichtig sind, leichter oder schöner oder billiger oder entspannter oder sicherer  – in jedem Fall aber auf irgendeine Weise besser. Und auf diese Weise berührt sie das Leben der Menschen. Und das können Sie dann auch erklären – so dass es die Menschen berührt.

Vielleicht ist das auch die wahre Antwort auf die Frage, ob Butkowski nur labert, während Ihre Arbeit die eigentlich gute ist. Ist Ihre Arbeit vielleicht nur aus Ihrer Perspektive gut, was immer das dann heißen mag, oder ist sie es auch aus der Perspektive der Menschen?

Gute Kommunikation macht gute Arbeit noch besser.

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Gut, wenn Studierende zu Monstern werden

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Die Präsentationswerkstatt der HAWK Hildesheim. Ein Ort für Gründer, die hoch hinaus wollen. Letzte Woche war ich dort zu Gast.

„Die beiden waren ganz kleine Mauerblümchen, versteckten sich so gut hinter ihren langen Haaren, wie es eben ging. Wenn sie über ihre Ideen sprachen, dann entschuldigten sie sich mehr als dass sie präsentierten. Doch präsentieren mussten sie, denn sie brauchten die Fördermittel für ihre Gründungsidee.”

Steffi Rabbe, Gründercoach an der Hochschule HAWK in Hildesheim, springt zum Ende der Geschichte: „Anke hat aus den beiden Monster gemacht. Im besten Sinn. Als sie auf der Bühne standen, sprühten sie vor Selbstbewusstsein. Die Bühne gehörte ihnen, alle waren gebannt von der Präsentation.“

Angebote wie das von Anke Tröders Präsentationswerkstatt an der HAWK brauchen wir an viel mehr Hochschulen. Welch ein Segen, wenn Studierende erzählen können, was sie an ihrer Forschung fasziniert. Wenn sie Begeisterung nicht nur versprühen, sondern wecken. Wenn sie mir erklären können, womit sie sich eigentlich beschäftigen, und warum das für mich relevant ist. Wenn sie das so tun, dass ich es weitererzählen kann, damit ihre Ideen auf Wanderschaft gehen.

Letzte Woche hielt ich an der HAWK einen Gastvortrag und war sofort angesteckt von der Atmosphäre. Studierende von heute sind die Professoren und Forscher, Entwickler und Unternehmer von morgen. Sorgen wir dafür, dass sie darauf optimal vorbereitet sind.

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Angsthase, Pfeffernase

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Heimlich ein Star? Dann zeigen Sie’s endlich auch Ihrem Publikum! Trauen Sie sich, Ihre coolen Ideen auch cool zu präsentieren.

Seth Godin über seinen allerersten Vortrag, der gleichzeitig sein allerschlechtester war:

If you’re not willing to get your ’worst one ever’ out of the way, how will you possibly do better than that?

Aller Anfang ist schwer. Doch ist das ein Grund, gar nicht erst anzufangen? Das ganze Leben lang langweilige PowerPoint-Vorträge zu halten, nur weil Sie Angst haben, dass etwas anderes nicht so gut ankommt, ist jedenfalls keine Lösung!

Sie wissen doch, was Sie besser machen müssen. Wollen Sie es erst dann tun, wenn Sie ein Profi sind? Die Wahrheit ist: Sie werden kein Profi, wenn Sie nicht anfangen, es besser zu machen.

Machen Sie den ersten Schritt

Indem Sie bei der nächsten Präsentation mit einer Story beginnen statt mit der Agenda.

Oder indem Sie die Überschriften, auf die Ihr Chef besteht, aussagekräftiger machen.

Oder indem Sie sich nicht mehr hinter Ihrem Laptop verstecken, sondern auf Ihre Zuhörer zugehen.

Machen Sie den ersten Schritt. Hauptsache, Sie tun es, auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist.

Was, wenn’s nicht gut ist?

Und was, wenn’s dann nicht gut wird? Ja was denn? Nichts. Dann machen Sie’s beim nächsten Mal eben besser. So ist das, wenn man etwas zum ersten Mal tut. Von Mal zu Mal wird’s besser.

Aber wer gar nicht erst anfängt, der kann überhaupt nicht besser werden. Der wird immer nur staunen, wie cool die Präsentation dieses Professors gestern abend war. Besser, Sie präsentieren bald selber cool.

Fangen Sie jetzt damit an. Wir brauchen coole Präsentationen.

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Was schlechte Lehrer anrichten

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„Schlechte Lehrer ruinieren Talent.“ Lustig ist das nur in dieser Szene aus dem Film „Ferris macht blau“.

Keith Johnstone, Mitbegründer des Improvisationstheaters, in seinem Buch Impro – Improvisation and Theatre:

People think of good and bad teachers as engaged in the same activity, as if education was a substance, and that bad teachers supply a little of the substance, and good teachers supply a lot. This makes it difficult to understand that education can be a destructive process, and that bad teachers are wrecking talent, and that good and bad teachers are engaged in opposite activities.

Reden wir gar nicht erst über die Langweiler. Ob Sie zu den guten oder schlechten Vortragenden (= Lehrern) gehören, hat nämlich nichts damit zu tun, ob Ihr Publikum Ihren Vortrag toll fand. Sie können spannende Vorträge halten und trotzdem Ihr Publikum zerstören (sogar dann besonders gut). Sie können den richtigen Weg aufzeigen und gleichzeitig entmutigen, ihn zu beschreiten. Sie können umgekehrt motivierend sprechen, doch Ihr Publikum kann nicht in eigene Worte fassen, wofür eigentlich.

Ob Sie zu den guten Vortragenden gehören, hat etwas damit zu tun, ob Herr Linden oder Frau Jodat oder Frau Grimmel nach Ihrem Vortrag die Welt mit anderen Augen sehen. Ob sie wissen, was sie zu tun haben und ob sie motiviert sind, das auch zu tun. Wer nichts verändert hat, hat lediglich Zeit vergeudet.

Seien Sie einer von den Guten!

Leben als ob du morgen stirbst …

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One night, somebody dared me to take a dance class and I did … and left feeling great and thought that if I was doing that for 18 hours a week instead of colour theory I’d be really happy. And so I went to the department office the next day and said I’d like to be a dance major. And the woman at the desk asked me if I’d ever danced before and I said: „Yeah, I took a class last night!“

Dann ist Ezra Caldwell erst einmal Tanzlehrer geworden. Doch seine große Liebe war es nicht. Die musste er erst finden:

For me it’s always been a real struggle to get past the point where I’m pretty good for a beginner to get into the point where I’m actually good.

No matter how good you are for a beginner, it’s like that’s not the essence of it. I mean it’s easy to be impressed with people who learn fast but, you know, I think you really do have to put some time in to actually get to any kind of, you know, fundamental love what we build.

Und nun sollten Sie wirklich den Film des Made-by-Hand-Projekts über Caldwells Leidenschaft, das Bauen von Fahrrädern ansehen. Schauen Sie unbedingt bis zum Ende, denn ab etwa der Hälfte nimmt das Interview eine unerwartete Wendung.

That lesson about every day being really important and, you know, living like you could die tomorrow. The problem with that sort of reality is that you can‘t actually do that because it’s just fucking irresponsible.

[…]

You know, this makes me realize how important, you know, your experience and enjoying life and that kind of stuff is. And yet, so what do you do? You buy a motorcycle and a large format camera and go ride around and take photographs and two years later haven’t died, yet? And have no money? and, you know, it’s just like … it’s the kind of thing where you think: Oh yeah, live like you gonna die tomorrow. It’s like, yeah, but what happens if you don’t?

Links zu dem Artikel

Teaching Cancer to Cry: Ezra Caldwells Blog
Fast Boy Cycling: Ezra Caldwell Fahrrad-Manufaktur
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